Letzten Samstag waren unsere Damen zum Auswärtsspiel in Laussnitz angetreten, in der Hoffnung einmal über 5 Sätze zu gehen oder endlich den ersten Sieg der Saison einzufahren.
Beim Einschlagen versuchten die Laussnitzer mit druckvollen Angriffen zu überzeugen und sich Respekt zu verschaffen. Man durfte gespannt sein, ob sie denn halten können, was sie vermitteln wollten. Unsere Mädels haben immer noch nicht ihre Stammsechs gefunden und müssen experimentieren. Der erste Satz begann dementsprechend nervös und die Heimmannschaft konnte ihr Spiel aufziehen. Sie erkämpften sich immer wieder einen respektablen Punktevorsprung, den unsere Mädels immer wieder schließen konnten. Aber bei 25:15 war dann leider Schluss. Nach Großdubrauer Manier wird im ersten Satz immer ein wenig ruhiger begonnen, um den Gegner in Sicherheit zu wiegen. Der zweite Satz begann viel ruhiger und ausgeglichener. Die Laussnitzer konnten sich keinen Vorsprung heraus arbeiten. Im Gegenteil: unsere Damen trumpften auf und kamen ins Spiel. Das schaffte Selbstbewusstsein und die gegnerischen Mädels wurden nervös. Sie kamen mit der unorthodoxen Spielweise überhaupt nicht zurecht. Es wurde ein heißes Kopf an Kopf-Rennen um jeden Punkt. Schließlich hatten unsere Damen die Möglichkeit zum Satzgewinn. Aber da machte die Nervosität wieder einmal den Strich durch die Rechnung und die Gegnerinnen konnten ausgleichen und zogen schlussendlich vorbei. Somit ging der zweite Satz leider mit 26:24 an Laussnitz. Der dritte Satz begann ein wenig statisch und schon waren die Gegnerinnen mit 8:1 davon gezogen. Dennoch konnten sich die Mädels wieder ran kämpfen und versuchten Stand zu halten. Aber jetzt war aus unerfindlichen Gründen die Konzentration dahin und Laussnitz punktete immer mehr. Der dritte Satz ging somit leider auch 25:16 an die Heimmannschaft.
Beim zweiten Spiel des Tages durfte Laussnitz gegen den Tabellenführer aus Boxberg antreten. Hier bahnte sich stellenweise eine Sensation an. Die Boxbergerinnen standen sich z.T. selbst im Weg und die Übersicht fehlte oft. Die Laussnitzer zogen auch hier ihr Spiel auf und hielten sehr gut dagegen. Somit ging der erste Satz an sie. Die junge Mannschaft aus Boxberg konnte aber im zweiten Satz gut dagegen halten und besann sich auf ihre Stärken – das bedeutet 1:1. Im dritten Satz trumpfte die Heimmannschaft wieder auf, sie drückten wieder ihren Stempel auf und gewannen klar. Auf in den vierten Satz. Das Spiel wurde hitziger, die Teams kämpften um jeden Punkt und die Kapitänin von Boxberg zeigte, dass es ihr an Gelassenheit fehlt. Jede zweite Schiedsrichterentscheidung wurde angezweifelt und gemeckert, wie man es kaum beim Volleyball erlebt hat. Damit zog sie sich nicht nur den Unmut der Gegnerinnen, sondern auch der heimischen Fans auf sich. Die junge Dame hatte wohl nur Glück, dass unsere Schiedsrichter so gelassen sind, dieses Verhalten mit einer Verwarnung zu ahnden, denn es glich jedes Mal einer Auszeit. Dies beeinflusste den Spielfluss nicht unbedeutend und die Laussnitzer ließen sich damit aus dem Takt bringen. Das Ergebnis nach dem vierten Satz hieß 2:2. Im Tiebreak spielten dann die Boxberger nicht weniger hitzig auf und holten sich deutlich den Sieg – den aber auch Laussnitz verdient hätte. Mit einem Schmunzeln im Gesicht wurde uns damit auch klar, warum die Boxberger kein Nachholspiel gegen uns wollte.
Nichtdestotrotz haben unsere Mädels bewiesen, dass das zusätzliche Training fruchtet und sich langsam aber bestimmt eine feste Mannschaft formiert. Natürlich muss noch viel gearbeitet werden, aber die Fortschritte sind deutlich sichtbar. Beim nächsten Heimspiel in der Bezirksklasse kommen machbare Gegner in unsere Halle – vielleicht wird’s diesmal etwas.
" Ihr sprintet manchmal nach dem Ball als gebe es kein Morgen! " wenn das kein Kompliment ist dann weiß ich auch nicht!
Zwar gab es am Anfang Probleme mit der Annahme, aber wenn diese kam, klappte der Pass nicht.... doch als wir uns endlich gefunden hatten, kamen wir ins Spiel und holten Bälle die schon längst verloren geglaubt waren. Würden wir unsere zeitweilige Spielweise kontinuierlich durchziehen, hätten die anderen vielerorts das Nachsehen. Doch leider verfielen wir wieder in unsere " Schlafphase".
Schade eigentlich. Wenn wir es weiter so durchgezogen hätten wäre vielleicht der Spielsieg gegen Boxberg möglich gewesen! Wir können es, das haben wir unseren Jungs gezeigt. Wir müssen nur noch den Spielrhythmus beibehalten und ich bin der festen Überzeugung das wir das hinbekommen... Unsere Vereinsmitglieder glauben an uns und ich auch! Vielleicht brauchen wir nur einen Sieg und bekommen daher das notwendige Selbstvertrauen, als Mannschaft uns in der Bezirksklasse zu Beweisen!
Wir sind gespannt und geben unser Bestes!
Grüße Vereinsmitglied Kathrin