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Unverhofft kommt oft! Wir präsentieren den alten und neuen Kreispokalsieger!

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Am 03.06.2010 war es endlich soweit. Das Kreispokalfinale und somit unsere Titelverteidigung stand an. Qualifiziert hatte sich der Tabellen-Erste der Kreisklasse Ost, VV Bischofswerda und der Dritte der Tabelle, JTVG Coblenz. Wir nahmen an diesem Tag die Außenseiterrolle ein, da wir nur mit genügend Fortune das Finale erreicht hatten. Hier nochmals Dank an Fortschritt Bautzen.

Wir begannen glücklicherweise als Unparteiische und konnten uns anschauen, wie unsere Gegner an diesem Abend auf dem Spielfeld agierten.

Das Spiel des VV Bischofswerda und des JTVG Coblenz zeigte sich zunächst wenig sehenswert. Die Punktstände variierten meist nur bei einer Differenz von maximal zwei Punkten. Man merkte die Nervosität beiden Mannschaften an. Die Teams spielten ruhig und überlegt. Wir hatten eher mit einem Feuerwerk gerechnet, aber sichere Aufgaben und viele gelegte Bälle nahmen das Tempo ordentlich heraus.  Der erste Satz entschied sich erst zum Ende hin, als der VVB den Sack zumachte und mit fünf Punkten Vorsprung gewann. Leider verletzte sich ein Hauptangreifer der Schiebocker in dieser Schlussphase so stark, dass er ausgewechselt werden musste. Im zweiten Satz besannen sich dann die Coblenzer auf ihre Stärke, welche nicht zuletzt durch die beiden in den Himmel gewachsenen Angreifer zum Ausdruck gebracht wurde. Bischofswerda fand nicht mehr recht ins Spiel, was auch durchaus mit dem verletzungsbedingten Ausfall des nicht minder großen Angreifers zu tun gehabt haben könnte. So gewann dann Coblenz den 2. Satz, bevor sie schließlich im Tiebreak auftrumpften und Bischofswerda eine Niederlage verschafften.

Nun sollte unser erster Einsatz an diesem Abend folgen. Wir wurden von allen als Außenseiter gehandelt, da wir in den letzten Spielen ein wenig schwächelten. Auf uns lastete keinerlei Druck. Beim VVB als Staffelsieger der Kreisklasse Ost und Vizemeister des gesamten Kreises  war die Situation sicher eine andere. Ebenso bei JTVG: Dritter der Kreisklasse Ost, Vierter im Großkreis, Satzgleich mit den zwei Mannschaften vor ihnen und trotzdem nur die goldenen Ananas in den Händen.

Unser erstes Spiel lief gegen Bischofswerda, welche bereits durch Coblenz ein Stück weit demoralisiert und erschöpft waren. Wir taten uns wieder schwer, konsequent das Spiel zu beginnen und unseren Stempel aufzudrücken. Schiebock punktete ein um das andere Mal. Nur aufgrund unserer Ruhe und Gelassenheit konnten wir diesen Satz mit zwei Punkten Vorsprung gewinnen. Für den ersten Satz aber nur wirklich erwähnenswert war ein so noch nicht gespielter Kopfball, welcher durch unseren Zuspieler nach einer Aufgabe von Bischofswerda zum Punkt verwandelt wurde. Alle staunten – selbst der Gegner. Deswegen fiel er wahrscheinlich auch vor die Füße.

Der zweite Satz sollte jetzt deutlicher und mit mehr Druck gespielt werden. Aber durch unnötige Eigenfehler konnte der VVB zur Satzhälfte bis kurz vor Satzende hin um bis zu sechs Punkte davonziehen. Wir wollten aber nicht in den Tiebreak gehen – aber er schien greifbar für den Gastgeber. Glücklicherweise waren die Angriffe von Bischofswerda nicht immer erfolgreich und so konnte man sich am Ende auf einen Abstand von drei Punkten heran kämpfen. Bischofswerda hatte da bereits 24 Punkte erreicht. Das Nervenkostüm beider Teams kann sich in diesem Moment jeder vorstellen, der je auf einem Feld gestanden hat. Wir behielten abermals die Ruhe und überholten den VVB, die den gesamten Satz geführt hatten. Ergebnis: 26:24 / 2:0 Sätze für uns.

Dieses Ergebnis verschaffte uns Kraft und Motivation für das Finale gegen Coblenz. Die Uhr zeigte mittlerweile 22:30 Uhr und allen steckte die Anstrengung in den Knochen.

Zu unserer Überraschung fehlte ein Angreifer bei Coblenz, der nicht gleichwertig ersetzt werden konnte. Unsere Hoffnung auf einen Sieg stieg dadurch natürlich. Dennoch stellten die Coblenzer eine immer noch sehr schlagkräftige Truppe aufs Feld und wir wussten, was sie leisten können. Sie hatten uns in der Punktspielsaison an beiden Spieltagen ganz klar die Grenzen aufgezeigt.

Aber Coblenz kam nicht richtig ins Spiel. Obwohl sie oft einen sehr guten und wirksamen Block gegen uns stellten, konnten sie nicht effektiv durch eigene Angriffe punkten. Die Laufbereitschaft der JTVG-Männer erinnerte an die unserer letzten Spiele. Der Siegeswille schien zu fehlen. Gegen uns „Außenseiter“ müsste man doch gewinnen können.

Wir kämpften uns einen Vorsprung heraus, konnten uns aber nicht weit genug absetzen. Natürlich kam unser üblicher Einbruch in der Satzmitte, der von uns gut kompensiert und vom Gegner nicht ausgenutzt wurde. Somit blieb es spannend. Aber zum Ende hin zogen wir das Tempo wieder an und gewannen klar mit fünf Punkten Vorsprung. Der zweite Satz verlief ähnlich. Bei diesem Aufeinandertreffen zeigten wir diesmal die Grenzen auf. Es sollte letztendlich alles passen, wir besannen uns auf unsere Stärke, die Laufbereitschaft und das Zuspiel stimmten, und schließlich jeder auf dem Feld bewahrte Ruhe. Sicher verschenkten wir  Punkte, die Aufgaben ließen manchmal zu wünschen übrig und die Blocksicherung war auch nicht immer die Beste. Aber das alles demotivierte uns nicht – wir machten einfach weiter. So konnten wir auch Coblenz letztlich mit 25:19 und 2:0 Sätzen vom Feld schicken und uns damit alter und neuer KREISPOKAL-SIEGER nennen.

Trotzdem konnte vermutlich jeder an diesem Abend erschienene Gast, Fan und Besucher feststellen, dass die Mannschaften von Bischofswerda und Coblenz nicht umsonst an die Spitze der Tabelle der Kreisklasse gehören, da hier ein sichtlich hohes Niveau zum Tragen kam.

Bedanken möchten wir uns bei unseren mitgereisten, lieben, lautstarken und teilweise Herzinfarkt-belasteten-Fans, die nicht minder Anteil an unserem Sieg hatten.

Desweiteren möchten wir auf diesem Weg die an diesem Tag nicht eingesetzten Mannschaftsmitglieder Robert und unseren Nachwuchs-Jungkader Richi hervorheben, welche das Spiel mehr oder weniger von der Bank aus ansehen mussten. Auch ihr habt einen Anteil an diesem Sieg, denn die Vorrundenspiele wären ohne eure Hilfe nicht möglich gewesen.

 

Für alle, die uns im Pokal spielen sehen wollen: Ab September startet der Bezirkspokal - mit uns!

 

 

Glück gehört auch dazu - der Einzug in das Kreispokalfinale

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Froh die dritte Runde relativ planmäßig erreicht zu haben, traten wir frohen Mutes im Halbfinale des Kreispokals zum wiederholten Mal gegen Fortschritt Bautzen in der Jahnhalle an. Weiterer Überraschungsgegner war die 2. Mannschaft von SG Bautzen.

Als erstes ging es gegen das Team von Fortschritt. Diese Mannen sind zwar ein wenig älter, dafür aber nicht schlechter. Mit ihrem sicheren Spiel konnten sie uns um das eine oder andere Mal ordentlich ärgern. Mangelnde Laufbereitschaft unsererseits und individuelle Unsicherheiten brachten uns wie auch beim voran gegangenen Spieltag in Verlegenheit. Nichtsdestotrotz konnten wir uns fangen und den Willen aufbringen, das Spiel 2:0 für uns zu entscheiden.

Beim zweiten Match mussten wir gegen die 2. Mannschaft von SG Bautzen antreten - ein für uns gänzlich unbekanntes Team, welches mit drei jungen Damen und drei jungen Herren spielt. Schon beim Einschlagen zeigten uns die Jungs, dass sie „es“ können. Man durfte also auf das Spiel gespannt sein. Wir hofften darauf, endlich ausgeschlafen zu haben und nun unsere volle Stärke präsentieren zu können. Aber von Anfang an setzte uns der junge Gegner gehörig unter Druck und ging nicht selten in die verdiente Führung. Aber Mitte des ersten Satzes konnten wir den Punktestand zugunsten unserer Mannschaft drehen und gewannen. Dennoch war unser Knoten nicht geplatzt. Demzufolge begann der zweite Satz mit einem 5-Punkte Rückstand, den wir zwar ab und zu aufholen, aber nie souverän ausbauen konnten. Wieder war das statische Spiel schuld. Ebenso spielte SG erfrischend unbekümmert und setzte oft einen sehr guten Block, so dass unsere Angreifer nicht effektiv punkteten. Auch zeigten sie uns unsere Freiräume auf dem Feld auf. Wir versuchten dagegen zu halten, aber in diesem Satz war nichts zu machen. Satzstand 1:1. Der Tiebreak sollte entscheiden. Eigentlich sollte nun die Flamme des unbedingten Siegeswillen bei uns lodern, um als amtierender Kreispokalsieger unserer Würde gerecht zu werden. Die Flamme brannte - aber nur bei den Gegnern und so kam es, wie es kommen musste. SG baute die Führung auf 8:2 aus – Seitenwechsel – und dann ging es munter weiter. Wir konnten uns auf den 10. Punkt heran spielen, der Gegner hatte aber schon 13. Dann folgte eine Schrecksekunde für das junge Team. Ein Spieler verletzte sich so stark, dass er ausgewechselt werden musste. Da bei SG nur noch eine vierte Frau auf der Auswechselbank saß, spielten sie nun nur noch mit zwei Männern. Doch es war für uns zu spät, das Ruder rum zu reißen und das Spiel zu entscheiden. Verdient gewann SG Bautzen 2. das Spiel mit 2:1.

Für uns bestand also in diesem Moment nur noch eine theoretische Chance, am Pokalfinale teilzunehmen. Fortschritt musste gewinnen – egal wie. Wir waren alle gespannt, wie sich die alten Herren gegen die jungen Hüpfer wohl schlagen würden. Dank eines eklatanten Aufstellungsfehlers von SG im ersten Satz, machte Fortschritt Bautzen einen Punkt nach dem anderen. SG hatte drei Frauen hintereinander am Netz postiert – was bei 2,43m Netzhöhe weder Angriff noch Block bedeutete. Der erste Satz ging somit ganz klar mit einem riesen Vorsprung an Fortschritt. Natürlich hatte SG Bautzen die Fehlaufstellung bemerkt und stellte im zweiten Satz um. Das bekam dem Spielfluss sehr gut. SG Bautzen kam des Öfteren zum Zug und punktete klar. Aber der energische Angriff und der sehr gute Block waren nicht mehr vorhanden. Sie versuchten ihr Bestes, aber die Abgeklärtheit und Spielruhe von Fortschritt machte dem möglichen Finaleinzug von SG ein Strich durch die Rechnung. Klarer 2:0 Sieg für Fortschritt Bautzen.

In der Endabrechnung bedeutete das nun, dass wir drei Sätze an diesem Abend gewannen, die anderen beiden Teams nur zwei. Damit stehen wir im Finale. Mag einer sagen „gewonnen ist gewonnen“, dennoch behält dieser Finaleinzug einen faden Beigeschmack. Man kann nur hoffen, dass unsere Mängel bis zum 03.06.2010 ausgemerzt sind und wir wieder so spielen können, wie wir es von uns gewöhnt sind.

An dieser Stelle können wir uns bei der Mannschaft von Fortschritt Bautzen bedanken, die uns den Finaleinzug ermöglichten. Desweiteren wünschen wir dem Spieler von SG Bautzen gute Besserung und hoffen, dass eine schlimmere Verletzung ausgeblieben ist.

Nicht zu vergessen sind unsere treuen Mädels, die sich ihre Stimme aus dem Hals schrien, um den fulminanten Fanblock von SG zu übertönen. Vielen Dank für eure Unterstützung!

 

 

Klappe die Zweite - Kreispokal der Herren

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Den Abend begann mit dem Spiel unserer zwei Gegner, dem SV Weißenberg/Gröditz und dem MSV Bautzen 04 5. Wie wir es schon geahnt hatten, machte Weißenberg relativ kurzen Prozess mit dem MSV und gewann nach kurzer Zeit mit 2:0 Sätzen.

Das anschließende Spiel sollten wir gegen den SV Weißenberg/Gröditz bestreiten. Mit der abermaligen Sicherheit in der Hinterhand, dass in der 2. Runde des Pokals wieder zwei Mannschaften die nächste Runde erreichen würden, war uns schon im Vorfeld klar, dass es beim Aufeinandertreffen mit Weißenberg nur wieder schwierig für uns werden würde.

Und so lief das ganze Spiel auch an. Kaum Bewegungsfreude, wenige Einsatz und ein schnell verlorener Satz brachten uns in den 0:1 Rückstand. Obwohl wir souverän begannen, ließen wir enorm nach. Die einfachsten Spielzüge funktionierten nicht mehr und das Selbstbewusstsein schwand. Der Gedanke der Sicherheit des Weiterkommens vom Zweitplatzierten spornte den Kampfgeist nun wirklich nicht an. So kam es, wie es kommen musste. Der zweite Satz verlief nicht besser und so wurde schlussendlich mit 0:2 gegen Weißenberg verloren. Das war keine Leistung.

Dies erforderte nun erhöhte Konzentration, da jetzt ein Sieg gegen den MSV Pflicht wurde, um noch weiterzukommen. Wir wechselten noch einmal ein und stellten um. Aber auch die 5. Mannschaft vom MSV 04 brachte ordentlich Druck hinter die Bälle, so dass es für uns das ein oder andere Mal recht knapp wurde. Beide Mannschaften gaben sich bis zum Schluss nichts, wobei das glücklichere Ende bei uns lag. So gewannen wir mit 25:22 recht knapp.

Was sich allerdings gegenüber dem Spiel gegen Weißenberg geändert hatte, war die Tatsache, dass nun doch gekämpft werden musste und unsere Mannschaft jetzt begriff, dass es um das Weiterkommen geht.

Im zweiten Satz gegen den MSV führten wir durch eine gute Aufschlagserie mit 9:2. Dieser Vorsprung schmolz aber wieder schnell zusammen, sodass der MSV Anschluss erlangte. Durch ein paar wuchtige Angriffe unserer Außenangreifer David und Andreas konnte wir uns aber auch den zweiten Satz noch rechtzeitig sichern und gewannen wieder knapp mit 25:23.

Hierbei sei noch einmal erwähnt, dass der MSV 04 5. eine sehr stark aufspielende junge Mannschaft mit Potential für höhere Klassen hat. Wenn sich das Läufersystem in dieser Truppe gefestigt hat, dann wird diese Mannschaft auch sehr weit kommen.

Um Bilanz zu ziehen, kann noch mal geschlussfolgert werden: Für die nächsten Spiele muss mehr Lauffreude, Genauigkeit und Einsatzbereitschaft von Jedem gezeigt werden, um die letzte Runde erreichen zu können. Die starken Aufgaben wurden gänzlich vermisst. Hervorzuheben ist wieder unser Jungspund „Richi“. Als Mittelangreifer hat er wieder eine super Rolle belegt.

Abschließend möchten wir dem SV Weißenberg/Gröditz und Bautzen Nord alles Gute für die 3. Runde wünschen. Vielleicht können wir das letztjährige Finale wiederholen!

 

Die Punktspiele gehen – die Pokalrunde beginnt

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Nachdem wir nun beachtlich den Klassenerhalt in der Kreisklasse gemeistert haben, können wir uns jetzt voll und ganz den Pokalspielen widmen.

Zunächst möchte ich noch einmal allen in den letzten 1 ½ Jahren am Training teilnehmenden Mitgliedern unseres Vereins danken. Ich denke, auch wenn es der ein oder andere nicht so deutlich sehen mag, dass wir uns in Sachen Kondition und Technik weiter verbessern konnten. Nun gilt es aber den Sommer zu nutzen und trotzdem weiter regelmäßig am Training teilzunehmen, auch wenn der „kleine Student“ nicht mehr so die Zeit für unsere gemeinsamen Ballübungen hat.

Letztendlich bleibt uns nur noch der tiefgreifende Punkt der Taktik über. Da es allerdings regelmäßig beim Training an der Stamm-Sechs fehlt (Männer wie Frauen), ist dieses Konzept kaum umsetzbar. Nichts desto trotz konnten wir, zumindest für den Bereich der Männermannschaft gesprochen, den taktischen Aspekt der langen Sechs umsetzen, auch wenn wir zum Üben meist nur den Spielbetrieb der laufenden Punktspiele genutzt haben. Ich denke aber, darauf aufbauend, können wir in den nächsten Jahren noch die ein oder andere effektivere Variante des schnellen, aber zugleich sauberen Volleyballs einbauen.

Daher meine ich, dass wir mit dem 4. Platz ein recht gutes Ergebnis mit unserer Herrenmannschaft in der Kreisklasse erreicht haben, auch wenn der ein oder andere Satz mit nur zwei Punkten Unterschied ganz knapp verloren wurde. Für die Frauen gilt es an dieser Stelle zu sagen: Kopf hoch, und weiter geht’s. Schließlich spielt ihr mehr oder weniger erst dieses Jahr richtig zusammen – und dies gleich in der Bezirksklasse.

Zu unserem gestrigen Pokalspiel der 1. Runde möchte ich noch einmal das erste Spiel gegen VV 90 Bautzen hervorheben. Da wir leider aufgrund einiger Ausfälle nicht mit unserer Stammbesetzung antreten konnten, war es für uns recht schwer einschätzbar, wie die Spiele verlaufen würden. Da sich aber unserer „Frischling“ perfekt in die Mannschaft integrierte, konnte man hier nichts von „Nervosität“ bemerken. Glücklicherweise hatten wir auch ein recht gutes Los für diese Runde erwischt und bekamen nicht sofort die Auslese der Kreisklasse präsentiert. Dabei lässt sich aber noch anmerken, dass nicht Hobbyklasse auch gleich schlechtes Niveau bedeutet, wie Fortschritt Bautzen im ersten Spiel des Abends eindrucksvoll gegen VV 90 Bautzen bewiesen hatte. Und so taten auch wir uns gegen Fortschritt schwer, hatten aber zum Schluss das glücklichere Händchen.

Nun kann die 2. Runde des Pokals kommen.

 

Auch hier möchte ich noch einmal unseren treuen Fans danken, welche sich wieder die Stimmbänder für uns wund geschrien haben.

 

 

Der 7. Spieltag in der Kreisklasse

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Der 7. Spieltag der Herren war ein wieder ein freudiges Ereignis für uns. Der Druck war weg. Wir haben nichts mehr mit Meisterschaft oder Aufstieg zu tun. Somit spielten alle, als wenn sie beim Training wären. Ein herrliches Gefühl.

Der erste Gegner war das Team aus Wilthen. Sie hatten uns vom 4. Tabellenplatz verdrängt, was wir nicht auf uns sitzen lassen wollten. Also ging es frisch voran und wir spielten souverän unser Spiel. Wir testeten wieder einmal eine andere Aufstellungsvariante und stellten Angreifer um. Aber es funktionierte und die Wilthener bekamen des Öfteren Probleme mit unseren knallharten Angriffen. Zwischenzeitlich wurde auf dem Feld eine kurze „Pause“ eingelegt, so dass die Gegner wieder aufschließen konnten. Aber nach einer Auszeit waren der Kampfgeist und die Konzentration wieder da und der erste Satz wurde siegreich beendet. Im zweiten Satz machten wir da weiter, wo wir im ersten Satz aufgehört hatten. Kurzum: der zweite Satz wurde genauso deutlich gewonnen.

Bei unserem zweiten Spiel mussten wir uns gegen Valtenberg beweisen. Wir wechselten die Zuspieler, was aber nichts an der Gelassenheit und Abgeklärtheit änderte. Dennoch machte uns die vorangegangene Spielpause zu schaffen. Es war kalt geworden und somit gab es Momente, bei denen wir uns ein wenig quälen mussten, um zu punkten. Trotzdem gelang uns der Satzsieg. Im zweiten Satz schwand dann immer mehr die Konzentration, und die wir taten uns an einigen Stellen ein wenig schwer. Es war aber auch schon nach 23 Uhr. Deswegen war aber der Spielgewinn in keiner Weise gefährdet und wir machten unser Spiel - was nicht immer selbstverständlich für uns ist.

Die zahlreich erschienen Fans konnten zwei spannende Spiele sehen und wir können uns wieder über zwei Siege zu null freuen. Dieser Spieltag bewies uns allen, dass wir bedeutend besser spielen, wenn der Kopf frei ist und wir auf alle erlernten Fähigkeiten zurückgreifen können. Wenn sich diese Trainingsfortschritte so manifestieren, können wir bald von einem 4:2 auf ein 5:1-System umstellen, um noch effektiver und schneller zu spielen.

Wir hoffen, dass wir am 8. Spieltag genauso gut drauf sind und möglicherweise noch zum dritten Tabellenplatz aufschließen, denn wie der 7. Spieltag bewies, straucheln auch die Spitzenteams.

 

Ein kleines Resümee aus der Kreisklasse

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Nach dem 6. Spieltag haben wir uns nun doch in der Kreisklasse der Männer festgespielt. Weder ein Abstieg noch ein Aufstieg sind für uns möglich. Allerdings sollte das nicht ein Grund sein, mit unserer Leistung zu hadern oder sich Gedanken zu machen, wer katastrophale Fehler produziert hat. Als Aufsteiger spielen wir souverän in der Spitze mit und sind immerhin die Mannschaft mit den meisten Sätzen.

Ein Durchmarsch wie in den letzten zwei Jahren wäre für uns denkbar gewesen, doch leider machten uns Teams wie Coblenz oder auch Schiebock das Leben schwer, die sich im Vergleich zu letzter Saison enorm verstärkt haben. Sie reizten unsere Leistungsgrenze aus, genauso wie wir ihre. Sportlich fair und schön anzusehen, immer auf die Weiterentwicklung unseres Teams und jeden einzelnen bedacht. Das da auch mal ein Tief kommen kann, ist völlig menschlich und normal – danach gibt’s wieder ein Hoch und die Saison ist noch nicht zu Ende. Andere Mannschaften können noch straucheln und bei diesem engen Niveau kann es schnell zu einem Tief für ein anderes Team kommen. Also nicht rechnen und nicht denken – einfach Volleyball spielen und Spaß haben.

Heute zum 7. Spieltag dürfen wir die Mannschaften aus Wilthen und Valtenberg begrüßen. Wir haben uns fest vorgenommen, den 4. Tabellenplatz wieder einzunehmen und zu sichern. Erwarten dürfen wir spannende Spiele, denn nur weil in der Kreisklasse Teams nicht im ersten Drittel der Tabelle beheimatet sind heißt das nicht, dass sie schlecht spielen. Zuschauer sind natürlich gerne willkommen.

Lasst uns als Mannschaft diese Saison gut beenden und noch ein paar schöne und faire Spiele bestreiten, mit dem Können, was wir in der Lage sind, zu leisten.

 

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