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Pokalfinalunwürdig

(Kommentare: 1)

Am 07.06.2012 trafen sich die Finalisten des Kreispokals der Kreisklasse Ost in der Turnhalle der Fichteschule in Bautzen. Dabei hatten sich der TSV Weißenberg/Gröditz, der VV Bischofswerda, die SG Bautzen Nord sowie unsere Mannschaft qualifiziert.

 

Hierbei konnte bereits ein Novum im Pokal festgestellt werden, da unüblicherweise vier Mannschaften um den Pokal kämpften, welcher in zwei Halbfinalen und schließlich dem Finale mündete.

 

Das erste Spiel des Abends bestritt der VV Bischofswerda gegen den TSV Weißenberg/Gröditz. Weißenberg wurde von uns im Vorfeld klar als Favorit dieser Begegnung eingeschätzt, was aber nichts zu bedeuten hatte. Wenn Bischofswerda ein Hoch erlebt, ist alles möglich. Daher entspannten wir uns und ließen zunächst das Spiel umfassend auf uns wirken.

 

Aber es sollte sich unsere Intuition bestätigen. Weißenberg machte Druck und gewann letztlich in 2:0 Sätzen mit 25:16 und 25:22. Auch wenn die Mannen vom VV Bischofswerda zwischenzeitlich immer wieder zeigten, was sie zu spielen vermögen, konnte sich doch keine klare Linie in ihrem Spiel durchsetzen. Weißenberg war einfach von Anfang an agiler, was schlussendlich den Sieg ausmachte und damit Bischofswerda geknickt vom Feld schickte.

 

Nach unserer ersten Einschätzung war unser Halbfinale das durchaus Glücklichere für uns. Auch wenn die SG Bautzen Nord mit den „älteren Mitstreitern“ sehr gut besetzt war, dachten wir vermutlich nicht weit genug. Unser Kopf schien von Beginn der Partie bereits im Finale. Das brach uns sofort das Genick, da ja bekanntlicherweise vor dem Finale ein Halbfinale gewonnen werden muss. Absolut kein Spielaufbau unsererseits, keine Angriffe, schlechte Blockarbeit und eine Abwehr wie im Schulvolleyball.

 

Ganz anders unser Gegner. Gekonnt und lässig machte dieser sein Spiel und war allzeit bestimmend.

 

Wer es bis dahin noch nicht wusste: Wir sind Kreismeister geworden und wollen nächste Saison eine Klasse höher spielen. Spätestens jetzt sollte sich jeder einzelne Spieler des SV 1896 Großdubrau über seine Leistung an diesem Tag bewusst einen Kopf machen und sich eingestehen, wie viel er für die Mannschaft und das Spielvergnügen ab September investieren möchte. Mit dieser Leistung jedenfalls wird sich jede Bezirksklasse-Mannschaft bei uns bedanken, da wir nicht nur grandios untergehen werden und als Punktelieferant dastehen, sondern uns bis auf die Knochen blamieren.

 

Dazu kommt noch der Aspekt, dass die innere Unruhe und persönlichen Befindlichkeiten bei solchen Spielen, und ja gerade bei Endspielen, zurückgesteckt werden sollten. Sonst können wir jede schlechte Spielsituation kommentieren und stets dem anderen Schuldzuweisungen geben, denn das ist ja aus psychologischer Sicht immer das Beste für das eigene Ergehen. Also Jungs, Arschbacken zusammenkneifen und nicht alles mädchenhaft wirken lassen.

 

Jedenfalls kann abschließend festgestellt werden, dass keiner unserer Spieler wirklich frisch wirkte oder an seine Grenzen gehen konnte oder vermutlich wollte. Daher verloren wir verdientermaßen gegen die klug aufspielenden, erfahrenen Mannen von Nord in zwei Sätzen. Die Ergebnisse endeten mit 17:25 und 18:25 gegen uns. Glückwunsch an die SG Bautzen Nord. Wieder einmal hat man gesehen, dass alle Mannschaften der Kreisklasse zu schlagen sind, auch eben die, die aufsteigen.

 

Wer jetzt mit weiterem Sarkasmus umgehen kann, könnte sagen, dass wir ja schließlich im Finale standen: als Schiedsgericht!

 

Die wirklichen finalen Gegner waren dann aber der TSV Weißenberg/Gröditz und die SG Bautzen Nord. Hier konnte man endlich wieder sehenswerten Volleyball betrachten. Die Weißenberger legten auch gleich stark los und machten Punkte um Punkte. Doch zu Spielhälfte kam plötzlich Nord heran und zeigte immer wieder den besseren Abschluss. Absolut unerklärlich, warum Weißenberg auf einmal den Spielfaden verlor. Zum Schluss des ersten Satzes konnte dann der geneigte Zuschauer lange Spielzüge sehen, die kräfteraubend auf beiden Spielhälften ausgetragen wurden. Vermutlich ein paar glücklichere Bälle bescherte am Ende dann Nord den 25:22 Satzgewinn. Wer hätte das zu Spielbeginn gedacht?

 

Im Satz zwo dann ähnlich schöne Aktionen. Beide Mannschaften zeigten Kampfgeist, was unserem Spiel total fehlte. Aber auch hier konnte Weißenberg nicht mehr zulegen und verlor am Ende erneut mit 25:22.

 

Herzlichen Glückwunsch dem Pokalsieger der SG Bautzen Nord.

 

Am Ende dann Pokale und Urkunden für alle Platzierten und glückliche Gesichter bei der „Nordlern“. Mit etwas Glück gerät man im Bezirkspokal wieder aneinander, da wir mit dem Aufstieg ebenso qualifiziert sind.

 

Es bleibt aber festzustellen, da jedem von uns bewusst sein sollte, was es heißt, im Bezirk zu spielen. Es wird nicht mehr dauerhaft möglich sein, gute oder sehr gute Leistung ganz ohne Training oder mit raren Trainingseinheiten sicherzustellen. Jeder muss selbst etwas für sich tun, in sportlicher und mentaler Hinsicht. Die Kondition, die uns zweifelsohne fehlt, wird nicht das eine Manko sein. Vielmehr sollte sich jeder Spieler vorstellen, dass nur ein 120%-iger Einsatz von jedem Einzelnen zum Erfolg führt. Und dieser erste Erfolg wäre für uns durchaus nur ein Satzgewinn. Sich das schon vorzustellen, wird manchen von uns arg grübeln lassen und gedanklich belasten.

 

Also arbeitet an euch Jungs, wir haben es schließlich nicht umsonst so weit gebracht. Aber vielleicht war dieses Finale auch mal wieder nötig, um uns rechtzeitig und ausgiebig die Augen zu öffnen, damit es zum Schluss nicht wieder heißt: Pokalfinalunwürdig.

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Kommentar von Christian |

Tja Männer, es kann nur besser werden. Ich persönlich hoffe ja für den Bezirkspokal auf einen Derby-Spieltag, mit Coblenz, Großdubrau und Nord. Wie in alten Zeiten...:D

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