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Die Nerven behalten

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Schon eine Woche nach unserem Auswärtsritt nach Zittau bekamen wir kurz vor dem ersten Advent Besuch der Mannschaften von der TuS Niesky I und dem SV 1861 Oberoderwitz I.

 

Zuerst durften wir gegen die scheinbar schwächeren Oberoderwitzer unser Können beweisen. Aber was bedeutet schon schwach? Nur weil sich der SV 1861 derzeit am Tabellenende befindet, kann man durchaus nicht davon ausgehen, dass uns die Sätze geschenkt werden. Dennoch wollten wir unbedingt diesen einen Sieg zum Heimspieltag einfahren, um so wenigstens Anschluss zum Mittelfeld der Tabelle zu halten.

 

Bis auf einen urlaubsbedingten Angreifer konnten wir mit allem Personal aufwarten. Da sich die Libero-Variante bereits in Zittau als zuverlässig gezeigt hatte, hatten wir uns auch dieses Mal dafür entschieden.

 

Von Anfang an zeigten wir im Spiel mehr Enthusiasmus, der gespickt mit Leidenschaft des Einzelnen Früchte zu tragen schien. Keine hängenden Köpfe, verschlagene Bälle wurden schnell abgehakt und eine Spielfreude sowie Einsatz- und Laufbereitschaft, wie man sich das wünscht. Damit konnten wir den ersten Satz mit 25:21 für uns entscheiden.

 

Etwas mehr Probleme bereitete uns dann aber im zweiten Durchgang der linkshändig angreifende Oberoderwitzer, der geschickt die ungünstig zugespielten Bälle mit viel Vermögen verwandelte. Einen Großteil trugen aber auch wir mit unserer schlechten Blockarbeit bei, die sich im Laufe des Tages aber immer mehr sehen lassen konnte. Aber am Ende musste der Satz dennoch mit 24:26 abgegeben werden. Etwas schade, aber schließlich fanden wir kein Mittel gegen die hart gespielten Longline-Angriffe.

 

Dann ein Fehltritt zum Anfang des dritten Satzes. Oberoderwitz gelang ein minimaler Punktevorsprung, der durch uns zunächst nicht mehr zugespielt werden konnte. Zur Hälfte des Satzes hinkten wir diesem Oberoderwitz-Polster hinterher, konnten uns dann aber spürbar wieder steigern und beendeten mit 25:20. Na bitte, fast hätten wir mal in drei Sätzen gewonnen. Aber eben nur fast.

 

Letztendlich entschieden wir dann aber den vierten Satz relativ deutlich und unspektakulär für uns. Glücklich über das Erreichen des uns gesetzten Zieles, einen Gewinn einzufahren, konnte man strahlende Gesichter bei allen Akteuren unserer Mannschaft sehen. Bei Oberoderwitz war plötzlich der Faden gerissen, sodass wir mit 25:11 schlossen.

 

Es folgte eine Pause, die glücklicherweise nicht eine dreiviertel Stunde dauerte. So pfiff Oberoderwitz kurz nach 16:00 Uhr unser Spiel gegen die TuS Niesky I an. Der für diesen Durchgang ernannte Mannschaftskapitän unserer Mannen spornte noch mal zu Höchstleistung an, da wir eindeutig der Außenseiter waren und Niesky unter Zugzwang die Tabellenspitze verteidigen wollte. Hier war am Ende für uns jeder Satzgewinn wichtig.

 

Außerdem war nun jedem bewusst, wie wichtig ein Sieg gegen eine Mannschaft der Tabellenspitze sein konnte. So impfte man sich noch einmal gegenseitig, dass doch auch Mannschaften wie Niesky oder Rot-Weiß 90 schlagbar wären. Dieses Pushen sollte schließlich nicht unbegründet sein.

 

Niesky konnte schon durch ihre Form beeindrucken. Fast geradlinig groß geratene, durchtrainierte Körper standen unseren Staturen gegenüber. Außerdem zeigte Niesky immer wieder schnell zugeschobene Zuspiele zum Außenangreifer, die das Leben unseres Mittelblockers zur Hölle machten. Dennoch staunte wahrscheinlich auch Niesky nicht schlecht, dass auch noch Großdubrau Reserven besaß.

 

Wir spielten locker auf und konnten durch geschickt getimte Auszeiten den Druck aus den Nieskyern Aufschlägen nehmen. Erstmals verstummten die Donnerschläge in der Halle, verursacht durch die mitgereisten Nieskyer-Trommel-Fans. Überraschend für alle gewannen wir Satz eins mit 25:23. Wahnsinn, es geht doch. Alle glaubten bereits in diesem Moment an eine machbare Chance.

 

Doch zum Beginn des zweiten Satzes zogen wir uns selbst den Zahn. Erwirkt durch ein im Aufstellungsprotokoll eingebauten Zahlenfehler und einer dadurch ausgelösten, nicht endenden Diskussion mit dem Trainer der Nieskyer und dem Schiedsgericht, entschieden wir uns dann aber doch für einen Satzabbruch.

 

Das scheinbar hilflose Schiedsgericht, welches im Übrigen den Aufstellungs-Zahlenfehler beim Einschreiben in die Aufstellungsliste des Spielprotokolls zunächst auch nicht bemerkt hatte, war froh, dass wir uns so entschieden hatten.

 

Jetzt konnte es nur zwei Möglichkeiten geben. Erstens man behielt die Nerven und gab alles, um Niesky diesen unerwünscht zugespielten Satz zu versauern oder aber die Synapsen klinkten aus und wir spielten mutlos und grübelnd über den fabrizierten Bockmist uns selbst an die Wand.

 

Aber scheinbar hatte es doch einen kleinen Bruch verursacht, verständlicherweise durch das Ärgernis und die Körpersprache unseres Hauptangreifers hervorgerufen. So fielen gleich zu Beginn  die Bälle bei uns achtlos ins Feld und der eigentliche Angriffsschwung war genommen. Niesky zog sofort weg, sodass wir alle Mühe hatten, den Anschluss zu halten.

 

Unsere Auszeiten waren hier scheinbar das probate Mittel, um die Mannschaft neu zu stimmen. Doch was herrschte für eine Stimmung? Bis auf den sich immer noch ärgernden, nun korrekterweise mit Nummer 4 bestückten Spieler, waren sich alle einig, dass solcher Fehler zwar vermeidbar war, aber dennoch unterlaufen kann. Keine Vorhalte oder Beschuldigungen.

 

Man sollte auch an dieser Stelle darüber klar sein, was für ein geistiges Potential von unserem Käptn bei jedem Spiel gebracht wird. Das verdient Anerkennung genug.

 

Mit dieser Begeisterung und bei dem einen oder anderen ein bisschen Wut im Bauch kam plötzlich wieder ein Spiel zustande, was den Nieskyern erneut Kopfzerbrechen bereitete. Dennoch hatten wir hier zu spät zugelegt und gaben den Satz drei mit 18:25 ab.

 

Jetzt waren wir richtig heiß auf die Partie. Wir konnten nur noch gewinnen. Keiner redete mehr vom zweiten Satz, der, sagen wir mal, kräfteschonenderweise, genutzt wurde. Endlich die Begeisterung eines jeden Spielers, wie man es sich in manch anderem Spiel auch wünschen würde. Keine verloren gegebene Bälle bestimmten auf beiden Seiten jetzt ein hartes, aber faires, Match. Lange Spielzüge machten die Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten fragwürdig, aber dennoch wurde das Spiel nicht zerredet.

 

Wie „Phönix aus der Asche“ kamen wir zurück, hatten uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben, um uns verdientermaßen den vierten Satz mit 25:21 zu sichern.

 

Nun sah man förmlich das Glänzen in den Augen unserer Spieler. Jetzt noch mal kämpfen und alle Möglichkeiten nutzen. Niesky plötzlich statisch, hatten sie vermutlich nicht mehr so eine Wendung auf dem Schirm. Jetzt lief es wie am Schnürchen. Saubere Zuspiele konnten die präzise und schnell geschlagenen Angriffe unsererseits abrunden. Wir ließen keine Luft mehr an unser Spiel und setzten uns mit 15:6 und damit 3:2 Sätzen durch.

 

Ein unbeschreibliches Glücksgefühl auf unserer Seite gemischt mit den hängenden Köpfen der Nieskyer Recken, welche um das Herausfallen aus der Tabellenspitze fürchteten. Bedenkt man, dass wir schließlich einen Satz infolge der Aufgabe an Niesky verschenkt hatten, ist die Leistung umso bemerkenswerter. Auch die folgenden Worte des Nieskyer Trainers konnten unsere Tagesleistung noch einmal bekräftigen. Hier war man am Ende nicht gerade unglücklich, das Spiel knapp abgegeben zu haben, nachdem man einen Satz mehr oder weniger geschenkt bekam. Am Ende sind immer Emotionen im Spiel, die schon Stunden später wieder verflogen zu Gesprächen und Analysen anregen.

 

Wir können stolz auf uns sein, solche starken Gegner unter Druck zu setzten, zu beherrschen und sogar zu besiegen. Durch diese zwei wichtigen Heimspiel-Siege können wir weiterhin das Mittelfeld der Tabelle ausloten und absolut frisch und frei gegen unseren letzten Kontrahent, Bautzen Rot-Weiß 90, aufspielen. Danach ist erst mal Halbzeit und wir müssen sehen, wo und wie wir den Weg weiter bestreiten wollen.

 

Für Großdubrau spielten: Sebastian Sch., Olaf W., Andreas M., Richard K., Bernd H., Robert H., Marcel G. und Sebastian E.

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