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Am Ende das glücklichere Händchen

(Kommentare: 3)

Kurz vor Erreichen der Halbzeit der Saison waren wir beim Bautzener LV Rot-Weiß 90 I zu Besuch. Ebenfalls waren die spielstarken Herren vom VF BW Hoyerswerda II angereist, welche auch gleich das erste Spiel gegen die Gastgeber bestritten.

 

Die von uns als stärker eingeschätzten Hoyerswerdaer waren aber lediglich mit sechs Leuten am Start, was vermutlich den gesamten Spielfluss hinderte. Sehr viele gelegte Bälle, zu viel Klein-Klein, unsaubere, einhändige Zuspiele und insgesamt wenig deutlich vollendete Spielzüge bestimmten das gesamte Spielgeschehen und machten das Spiel insgesamt nicht gerade sehenswert. Am Ende gewannen die Bautzener in 3:0 Sätzen.

 

Schade, dass die Hoyerswerdaer nicht an die Leistungen anknüpfen konnten, die sie zu spielen vermögen. Sonst wäre die Sache bestimmt nicht so deutlich entschieden worden. Fairerweise muss man auch dazu sagen, dass die Sätze immer nur knapp und zwei davon jenseits der 25er-Marke für Bautzen entschieden wurden.

 

Wir waren erneut nicht unglücklich, dass zweite Spiel des Tages anzutreten, auch wenn vermutlich Bautzen nicht allzu viele Körner beim Spiel gegen Hoywoy gelassen hatte. Wir selbst konnten mit voller Besetzung antreten, was uns am Ende vermutlich den Kopf rettete.

 

Auch wir wollten uns zur Saisonhälfte noch einmal ordentlich präsentieren und hofften, genauso energisch und spielfreudig wie im Spiel gegen Niesky anknüpfen zu können. Allerdings kam wieder mal alles anders.

 

Schon zu Beginn des ersten Satzes hatten wir wieder keine Kontrolle über scheinbar einfache Bälle. Wir gaben uns alle Mühe, die Fehler und damit Punkte für Rot-Weiß zu produzieren, was uns auch hervorragend gelang. Bereits eine durch uns früh genommene Auszeit beim 3:7 ließ schon nicht Gutes erahnen. Dann über lange Zeit ein konstanter Vorsprung von vier Punkten für Bautzen. Doch beim Punkt 10 auf unserer Seite schien jemand das Blatt zur Zahl 11 der Punktetafel festzuhalten und Bautzen machte Punkt um Punkt.

 

Beim 10:18 wollten wir durch eine Auszeit noch einmal volle Konzentration erwirken, wobei schon jedem geistig klar war, das Ding gegen die Wand zu setzen. Bautzen konnte es sich in dieser Spielphase sogar erlauben, scheinbar schwächere Spieler einzuwechseln, was am Ende aber nicht mehr spielbedeutend sein sollte. So spielten wir dann auch relativ bewegungsunfreudig und lustlos Satz eins zu Ende. Bautzen gewann deutlich mit 25:14.

 

Resignation im zweiten Satz? Keine Spur. Wir kamen besser in Tritt. Dennoch waren Glanztaten nicht gerade im Überfluss sichtbar. Mit einem Polster von vier Punkten konnten wir Rot-Weiß zwar anfangs unter Druck setzen, doch schon beim 11:11 mussten wir erneut die erste Auszeit nehmen, um die Köpfe mental umzustimmen. Aber auch hier schien „der Wurm drin“ zu sein, denn plötzlich lagen wir drei Punkte zurück. Unglaublich, wie schnell sich das Blatt wenden kann.

 

Nach zweiter Auszeit folgte eine Aufschlagserie unsererseits, die komischerweise Bautzen unter Zwang setzte und keine klare Linie in deren Annahme mehr erkennen ließ. Aber Rot-Weiß konterte seinerseits ebenfalls mit schönen und  flatternden Aufschlägen, was uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen bescherte. Etwas glücklich siegten wir mit 28:26 und glichen nach Sätzen aus.

 

Wer jetzt annahm, Bautzen aus dem Konzept gebracht zu haben, der irrt gewaltig. Wir selbst setzten uns gleich mal ordentlich Schach-Matt. Die aufgeschlagenen Bälle konnten zu diesem Zeitpunkt in keiner Lage sauber zum Zuspieler gebracht werden. Unsere Angriffe, sofern einer zustande kam, verpuffte am Block oder wurde weit ins Aus geschlagen. Bautzen zog auf und davon und bei uns stand immer noch kein einziger Punkt. Wer das schon mal erlebt hat, fragt sich ernsthaft, ob Volleyball die richtig gewählte Sportart ist.

 

Beim Stand von 0:8 hatten die Meisten diesen Satz schon aufgegeben. Ein kurzes Aufbäumen und vier Punkte in Folge wurden erneut durch eine Aufschlagserie seitens der Bautzener zerschmettert. Auch eine zweite Auszeit und die Auswechselung eines unserer Angreifer konnte schließlich nicht mehr verhindern, dass wir Satz drei sang- und klanglos abgaben. Bautzen siegte mit 25:11.

 

Spätestens jetzt sah man, was das für ein chaotischer Tag war. Unsere mitgereisten Fans verließen zu Recht kopfschüttelnd die Halle. Man rief noch hinterher, dass sie jetzt nicht gehen mögen, um unseren Sieg nicht zu verpassen. Nach diesem Debakel im dritten Satz die einzig ernüchternde Selbstironie.

 

Schließlich fragende Gesichter zum Kapitän unserer Mannschaft. Eine kleine Umstellung im Angriff ließ Satz vier zunächst auf beiden Seiten ausgeglichen. Dann folgte eine kurze Überlegenheit unsererseits, wobei nun schon eher Willen und Einsatz gezeigt wurden. Die Spielzüge wurden länger, nicht zuletzt geschuldet der mittlerweile guten Abwehrarbeit des Hinterfeldes.

 

Dennoch schaffte Bautzen den Anschluss und zog sogar vorbei. Wir wechselten erneut die Angreifer aus und hatten dank der Vielzahl an unorthodox geschlagenen Sprungaufgaben unseres „Brandenburgers“ plötzlich die Möglichkeit, den Satz noch an uns zu reißen. Letztendlich knapp mit 25:23 konnten wir erneut einen Satz einfahren und abermals ausgleichen.

 

Also Tiebreak. Jetzt war erneut die Nervosität auf beiden Seiten merklich spürbar. Bälle, welche sonst auf „Teufel komm raus“ geschlagen wurden, wurden gelegt. Dies ergab insgesamt ein ausgeglichenes, aber nicht gerade harmonisch wirkendes Bild bei beiden Mannschaften. Beim 7:8 wechselten wir die Seiten.

 

Einen Angreifer mit hervorragend ausgezeichnetem Gespür für mehrere an diesem Tag kurz hinter den Block gelegte Finten wechselten wir beim Spielstand von 11:11 aus. Dafür sollte noch einmal der zuvor desolat und selbstzweifelnde, aber sprungstarke, Angreifer sein Können beweisen. Dies brachte auch sofort bei 12:11 die erste Auszeit von Seiten der Bautzener.

 

Kurz darauf mussten wir ebenfalls den Spielfaden mit einer Auszeit unterbrechen, denn nun stand es 12:13 gegen uns. Doch die erneuten Sprungaufschläge voll Selbstvertrauen und Ruhe konnten uns letztlich davor retten, den Satz noch abzugeben. Ein schön gesetzter Block unseres zuvor eingewechselten Angreifers ließ den Ball auf das gegnerische Feld fallen und uns beim 15:13 in Jubel ausbrechen.

 

Was für ein Tag, absolut durchwachsen und am Ende das glücklichere Händchen auf unsere Seite.

 

Für Großdubrau spielten: Sebastian Sch., Olaf W., Andreas M., David Sch., Richard K., Bernd H., Robert H., Marcel G. und Sebastian E.

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Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Robert |

:)

Kommentar von Moppi |

Tja Robert, das muss man dir lassen. Ohne deine Aufgaben wäre das Spiel wohl nicht an uns gegangen.

Kommentar von Robert |

Naja,mal nen guten Tag gehabt,was das angeht,aber es gewinnen immer 7 (oder 9)

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